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Trauma-Aufstellungen - was ist das?


Einblick in die Thematik der Trauma-Aufstellungen - von Andreas Franz Himmelstoß, Leiter der Aufstellungen in unserem Hause.

Hier lesen Sie kurz gefasst:

  • Ursprung und Sichtweise
  • Was ist Trauma?
  • 2 Beispiele von Trauma und Re-Inszenierung
  • Wie funktioniert eine Trauma-Aufstellung?
  • was kann sich dadurch lösen und Gutes entstehen?

Ursprung und Sichtweise

Die kurze Darstellung hier soll einen Einblick und ein erstes Gefühl für Trauma und die möglichen Wege zur Auflösung und dem besseren Leben damit geben. Eingehende Fachliteratur oder auch entsprechende Begleitung wird dadurch natürlich nicht ersetzt. Trauma Aufstellungen sind eine Form systemischer Aufstellungen, die auf den Einsichten und Erfahrungen mit Betroffenen von Trauma beruht.

Was ist nun ein Trauma und wie können wir damit arbeiten?
Ein Trauma ist eine massiv prägende Situation, die psychisch besser oder nur überlebt wird, indem die Traumagefühle und ihr Inhalt von der Persönlichkeit abgespalten werden. Das Abgespaltene kann man sich vorstellen, wie eine seperate Blase, die sich vom Menschen etwas absondert, aber in seinem näheren Wirkungskreis bleibt.

Solche traumatischen Situationen können massive Bedrohung sein, Naturkatastrophen, gesehene Ereignisse, körperliche Gewalt, Mißbrauch, aber auch etwas ganz „einfaches“ wie ein massiver Schreck oder andere Kulissen, die wir zuerst nicht als traumatisierend einstufen würden. Die persönlichen und genauen Umstände machen die Wirkung. Ebenso macht die Aufstellungsarbeit deutlich, wie Menschen sich in die Traumata der Eltern, insbesondere der Mutter mit hineinverstricken - hier spricht man von Traumasymbiose.

Die Aufspaltung bzw. Teilung der Psyche beschreibt Prof. Ruppert, ein führender Experte im Bereich Traumatologie, auf die Weise, dass neben den Traumaanteilen nun Überlebensanteile entstehen, um mit dem Trauma besser leben zu können. Überlebensanteile können vielfältig sein und bestimmen auch die Art, wie ein Mensch lebt, mit Situationen umgeht etc. So ist ein Ziel dieser Arbeit, Menschen überhaupt wieder ein Gefühl für sich selbst zu ermöglichen und zu erkennen, was Traumawirkung ist, wann Überlebens-Strategien und wann gesunde Anteile uns lenken.

Ein Trauma wirkt sich in vielfältiger Form aus. Trauma erscheint oft nahezu willkürlich in der Wirkung und ist daher auch oft schwer zu erkennen als solches. Es zeigt sich in Süchten oder in fatalen Beziehungsdynamiken, in Depression, Getriebenheit, Burn-Out oder in körperlicher Symptomatik und Krankheit. Viele Betroffene haben jahrelange schulmedizinische Rundumbetreuung hinter sich, bis der Gedanke endlich auch auf einen traumatischen, psychosomatischen Hintergrund fällt.

Ebenso, und da sind wir auch bei den Inhalten der Quantenheilung, der Vergebungsarbeit durch Hóoponopono und den anderen HerzKompetenz Seminaren, wirkt sich Trauma auch, wie andere innere Blockaden so aus: Die Betroffenen gestalten unbewusst durch ihre Energiefelder WIEDER Kulissen, in denen sie sich ähnlich fühlen oder ähnlich betroffen werden wie im ursprünglichen Trauma. Sei es durch Kulissen am Arbeitsplatz, in der Familie, in Gesundheit oder mit dem Thema Geld. Nichts im Leben ist Zufall. Sogenannte Trigger, unbewusste Anker, lösen die ursprünglichen Traumagefühle dann wieder aus.

Ein Beispiel von Trauma und Re-Inszenierung

Eine liebe ältere Frau ist am Rande der Verzweiflung, weil ihr geliebtes Haus immer mehr in den Brennpunkt von Großbaustellen und Gemeinde-Beschlüssen kommt. Die schlimmste Vorstellung ist, das geliebte Haus verlassen zu müssen. Auch die massiven Gefühle der Frau von Ausgeliefert-Sein, bedroht, hilflos etc. sind für jeden Menschen bis zu einem gewissen Maß nachvollziehbar, auch ohne Trauma.

Da wir durch Aufstellungen nicht Gemeinde-Beschlüsse beeinflussen können, wobei dies nach den Erkenntnissen der Quantenphysik nicht wirklich stimmt, schlage ich der Frau vor, an und mit den massiven Gefühlen von ihr zu arbeiten. Es könnte sein, dass die Kulisse, so zufällig und unglücklich sie auch erscheinen mag, eine Re-Inszenierung von Trauma ist. Das macht sofort Sinn für sie. Hier in gekürzter Form die Hintergründe zu dem Haus:

Die Frau wurde als 2-jähige mit ihrem Bruder in dieses Haus zu der Mutter ihrer Mutter gegeben. Der Vater war unbekannt. Nach 8 Jahren ohne Kontakt kam damals die leibliche Mutter zurück und holte sich in massiven Auseinandersetzungen die Kinder zurück. Die Kinder erkannten die Frau nicht als Mutter, die gefühlte Mutter war längst die Oma geworden, das kleine Haus ihre Heimat und Nest. Bei der Mutter erlebten sie das Gegenteil wie bei Oma, leider auch körperliche Gewalt. Mit 14 kam sie zurück zur Oma – seit da an lebt sie in dem Haus. Heute mit ihrem Partner.

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass die gegenwärtige Kulisse symbolisch der damaligen Situation entspricht. Das Haus steht immer noch für das erste Zuhause und auch emotional für die geliebte Oma. Die Bedrohung im ursprünglichen Trauma war die zurückkehrende Mutter. Die „fremde“ Frau, die auch mit Gewalt die Kinder von der Oma, der gefühlten Mama, wegholen will und auch tut. Diese Rolle hatten hier nun die Bauträger und die Gemeinde übernommen – die „Bedrohung von Aussen“ und all die Gefühle, die schon das Kleinkind von damals massiv erlebte wurde re-inszeniert vom Leben selbst und den gestaltenden, in der Frau unbewussten Energiefeldern.

Das ist die Intelligenz des Lebens. Der unbewusste Wunsch in den Beteiligten ist die Heilung der Ursache. Solange wir Blockaden wie solche Abspaltungen, hinderliche Überzeugungen etc. in uns tragen, bildet es sich im Aussen im Leben wieder so ab – die Fülle und der Segen des Lebens kann sich uns erst zeigen, je tiefer wir uns reinigen und von solchen „Irrtümern“ befreien.

Wie funktioniert so eine Trauma-Aufstellung?

Ich persönlich entscheide aus dem Gespräch und dem Eindruck der Person, ob eine systemische Aufstellung wie etwa eine Symptom-Aufstellung, die Aufstellung der Herkunftsfamilie oder der gegenwärtigen Partnerschaft oder eben eine Trauma-Aufstellung am sinnvollsten ist. Hier aber zur Traumaaufstellung – über systemische Aufstellungen können Sie später im Hauptlink „Familienstellen“ viel in dem veröffentlichten pdf mit spannenden Beispielen aus den letzten 12 Jahren lesen.

Entgegen den meisten herkömmlichen Aufstellungen wird in der Trauma-Aufstellung die Originalperson, also die betroffene Person, gleich selbst in den Fokus mit ihrem Anliegen gestellt. Als Stellvertreter wird nur eine weitere Person gewählt, die das Anliegen repräsentiert. Auf der Verbindung dieser beiden Personen liegt der Fokus. Das Anliegen selbst wird in einem Vorgespräch unmittelbar vor der Aufstellung gefunden und in einem klaren Satz zusammengefasst.

So ein Satz könnte sein „Ich will dem Leben wieder mehr vertrauen können und wieder mehr fühlen können“, „Ich möchte wissen, was hinter diesen Krämpfen (oder anderes Symptom) steckt und im Idealfall Wege finden, es aufzulösen.“
Dieser Satz ist also speziell für die Situation des Klienten gefasst. Bei obiger Frau mit dem bedrohten Häuschen war der Satz „Ich möchte dem Leben wieder vertrauen können und mich nicht mehr so ausgeliefert fühlen.“

Während der Aufstellende und Verbindung mit seinem Anliegen bleibt, mit der Person, und dieser teils mehrmals das Anliegen sagt, geschieht das, was auch gewöhnliche systemische Aufstellungen so wertvoll macht: der Stellvertreter des Anliegens fühlt im Lauf der Zeit die unbewussten Schichten zu dem Thema. Dies können körperliche Empfindungen sein, Emotionen, gedankliche Eindrücke. Hierdurch werden der traumatisierten Person auch selbst oft unmittelbar Zusammenhänge zwischen Trauma und dem Anliegen klar. So gehen die beiden Schicht für Schicht durch die Ebenen, die bisher unbewusst und auch abgespalten waren.

Diese 2 Personen bleiben im Fokus – auch wenn teils Vater, Mutter oder andere im Trauma-Ereignis wesentliche Personen mit dazu gestellt werden. Ebenso werden manchmal DEREN Trauma-Anteile mit dazu gestellt. Dies aufgrund der Beobachtung, dass Kinder oft nicht verarbeitete Traumata von Eltern emotional übernehmen – die sogenannte Traumasymbiose. Wesentlich bleibt, wie und ob sich dies noch auf die Verbindung zum Anliegen sichtbar oder spürbar auswirkt. Dementsprechend wird dann weiter gearbeitet. Wir verwenden an dieser Stelle aufgrund bester Erfahrung die Quantenheilung per 2-Punkte-Methode und die Vergebungsarbeit des Hóoponopono, wie wir es in den HerzKompetenz Seminaren MATRIX und BASIS ausbilden, mit dazu. So können wir oft auf energetischer Informationsebene auch Blockaden lösen, die durch das Trauma und die daran Beteiligten verursacht wurden.

Oben hatte ich das Bild der Blase verwendet, die sich vom Hauptkörper des Menschen abspaltet, aber im Wirkkreis seines Lebens bleibt. Diesem Bild gemäß ist eine Traumaaufstellung der Weg, den Inhalten dieser Blase so liebevoll und verbunden zu begegnen, dass sie sich wieder in die Gesamt-Persönlichkeit integrieren kann. Dies sieht man in Trauma-Aufstellungen beispielsweise daran, dass die Person sich entspannt, Vertrauen gewinnt, Blickkontakt möglich oder sogar liebevoll wird und vieles mehr. Im Schamanismus ist eine wesentliche Vorgehensweise, abgespaltene, „verlorene“ Seelenanteile in der schamanischen Reise zu befrieden und zurück zu holen zum Behandelten. Dies entspricht dieser Vorgehensweise exakt, nur auf einem anderen Weg.

Die positive Auswirkung

Ist ein bisher abgespaltener „Seelenanteil“, ein Teil der Persönlichkeit, wieder in Verbindung mit dem Gesamtsystem und gut integriert kann sich dies vielfältig positiv auswirken:


  • ein besseres Gefühl für sich selbst und äussere Kulissen
  • neue Handlungskraft kann entstehen
  • Ohnmachtsgefühle oder wie einer höheren Macht ausgeliefert zu sein, mildern sich oder weichen bald gänzlich
  • Lösungen werden denkbar, die vorher nicht denkbar waren
  • Symptome können sich auflösen
  • Permanent leidvolle Kulissen (Wiederholungen von Traumagefühlen, egal in welchem Bereich) sind nicht mehr „notwendig“, da die Ursache gelöst ist
  • Mit schwierigen Situationen im aussen kann besser, „erwachsener“ umgegangen werden.


So re-inszenierte beispielsweise ein sehr erfolgreicher Unternehmer durch finanzielle Verluste und Verkomplizierung seiner Situation die Gefühle eines ursprünglichen Traumas: Ausgeliefert, Abhängig, aber im Stich gelassen und nicht in seiner Not gesehen, massiver Druck, gepaart mit Schuld- und Schamgefühlen. Vorher lebte er im unternehmerischen "Schlaraffenland".

All diese Gefühle hatten ihren tiefen Ursprung aber in der Internats-Zeit, in der er jahrelang Gewalt und Nötigung erlebte.
BIS zur Internatszeit war er jedoch in bestem Hause mit Liebe aufgewachsen - bis der Fall aus dem Paradies kam. Um das Trauma aufzuarbeiten, re-inszenierte er diesen "Fall aus dem Paradies" wieder - nur auf der unternehmerischen Ebene. Die Gefühle brachten uns auf die Verbindung zum ursächlichen Trauma.

Nun kann er besser mit der Situation umgehen, fühlt sich wieder handlungsfähiger, selbstbewusster und weit positiver und zuversichtlicher, aus dem "Schlamassel" auch wieder gut herauszukommen.

Im ersten Beispiel von ganz oben wäre die Wunderwirkung, dass sich die Baustellen und Beschlüsse um das geliebte Häuschen herum auf einmal so verändern, dass die gute Frau dort in Frieden weiterleben kann. Ich habe durch und nach Aufstellungen ebenso wie nach Quantenheilungen oder Hóoponopono schon des öfteren derartige „Wunder“ erleben und als Rückmeldung erfahren dürfen. Wenn wir verstehen, dass in dieser Welt alles in Verbindung ist, nichts Getrennt ist, und wir permanent auf alles wirken, ist dies manchmal sogar eher logisch, als wundersam – aber trotzdem höchst freudvoll, wenn es sich dann auch so zeigt.

Trotzdem wäre hier, wie auch in anderen Kulissen, die wohl fast jeder Mensch als unangenehm und belastend empfinden würde, auch schon ein toller Erfolg, wenn die belastenden Gefühle um 40-60 % zurückgehen und die Frau fühlen und wahrnehmen kann, dass es nun nicht mehr um die Bedrohung ihres Lebens geht (als Kind erlebte sie das traumatisch in diesem Ausmass), sondern letztlich um ein Haus. Und dass auch die Oma nicht das Haus ist, sondern in ihrem Herzen weiterlebt. Die inneren Anteile konnten dies emotional nicht auseinander halten. Es könnte Unterstützung gefunden werden um rechtlichen Beistand zu haben und das Ganze könnte sich sogar so verändern, dass es letztlich zu etwas Besserem führt, als dem bisherigen Wohnort.

Wir und wohl jeder, der dies hier liest,
wünscht es dir und euch von ganzem Herzen.


HIER geht es zurück zum Hauptlink "Familienstellen" mit allen Terminen und weiteren Informationen.


 

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Letzte Änderung: 11. October 2017
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